iPoint 3D – 3D-Bildschirme mit Händen und Fingern steuern

Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik, am Heinrich-Hertz-Institut, haben auf der CeBit eine neuartige Technik zur Steuerung von 3D-Bildschirmen vorgestellt.
Die neue Methode nennt sich iPoint 3D und interpretiert berührungslose Bewegungen von Händen und Fingern. Bisher wurden 3D-Bildschirme mit 3D-Brillen oder Datenhandschuhe bedient.
Wesentlicher Bestandteil des iPoint 3D ist eine Erkennungseinheit, die so groß wie eine Tastatur ist und beispielsweise an die Decke gehangen wird. Wenn der Benutzer vor dem Bildschirm steht und die Hände bewegt, erkennen zwei integrierte Kameras die Interaktionen und übertragen die Informationen an den Computer.
Diese Technologie soll nicht nur dem Spielspaß dienen, sondern auch in Zukunft sinnvoll eingesetzt werden. Da die Interaktion völlig berührungsfrei abläuft, ist es denkbar so ein System auch in Bereichen einzusetzen, wo kein Kontakt zwischen Nutzer und Computer bestehen darf oder kann.
Die Entwickler des Heinrich-Hertz-Institut gaben Beispiele für den Einsatz des Systems: Wer in der Küche Teig knete und alle Hände voll zu tun hat, könnte mit einem Kommando des Fingers die überkochenden Kartoffeln herunter drehen, ohne dabei den Herd zu verschmieren.
Weitere Information findet man auf der offiziellen Seite www.fraunhofer.de
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